TRINERGY Gesundheits-Blog von Johannes Zeibig

November 7, 2011

was uns motiviert – und Lösungen leicht macht

Filed under: Uncategorized — Johannes Zeibig @ 10:10 pm

Ein gut animierter Vortrag von Daniel Pink zum Thema Motivation.

Für Führungskräfte, Eltern – und Menschen, die sich dafür interessieren, was noch besser motiviert als Belohnung.

Die Zusammenfassung:

Wenn es darum geht, Lösungen für große Herausforderungen zu finden, dann hilft nicht Geld, Incentives, oder andere Belohnungen.

Was dann zählt ist die Förderung von:

Autonomie

Meisterschaft

Sinn/Zweck

Und damit schließt sich ein Kreis:

Findet der Mensch einen Sinn, dann (aber auch nur dann) ist er glücklich – einerseits denn andererseits ist er dann auch leidensfähig.

Viktor Frankl, (1905 – 1997), Dr. med. et Dr. phil., österreichischer Neurologe und Psychiater, Professor für Logotherapie an der Universität San Diego
Quelle : »Über das Leben«, mit freundlicher Genehmigung: Süddeutsches Institut für Logotherapie GmbH

Ich denke, wir tragen die Verantortung, unsere Kinder und Mitarbeiter sinnvoll vorzubereiten.

Schönen Herbst!

März 11, 2011

Mein Körper

Filed under: Uncategorized — Johannes Zeibig @ 2:45 am
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eine poetische burn-out Prophylaxe

von Robert Gernhardt

 

Mein Körper rät mir:
Ruh dich aus!
Ich sage: Mach ich,
altes Haus!

Denk’ aber: Ach, der
sieht’s ja nicht!
Und schreibe heimlich
dies Gedicht.

Da sagt mein Körper:
Na, na, na!
Mein guter Freund,
was tun wir da?

Ach gar nichts! Sag ich
Aufgeschreckt,
und denk: Wie hat er
das entdeckt?

Die Frage scheint recht
Schlicht zu sein,
doch ihre Schlichtheit ist nur schein.

Sie lässt mir seither
Keine Ruh:
Wie weiß mein Körper
Was ich tu?

 

Dein Körper weiß es, vertrau ihm, und sprich in der kommenden Stunde ein wenig freundlicher mit ihm.

Das tut gut

 

 

 

Februar 9, 2011

Ein Besuch beim Lehrer

Filed under: Uncategorized — Johannes Zeibig @ 1:03 am
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Dank youtube kann ich heute an einen Lehrer – Ram Dass – erinnern, den ich nur über MP3 (früher auf Tonbändern…) erleben konnte.

hier eine Metapher – Grundlage für meine Arbeit mit Menschen

Sorge Dich nicht,  lebe!

 

P.S.: Thank you Apostolos, my greek buddhist teacher and yogi :))

Februar 2, 2011

konkrete Tipps, gesund zu bleiben – und lebendig

Filed under: Uncategorized — Johannes Zeibig @ 11:06 am
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Lass Dich von diesen guten Ratschlägen inspirieren…. und setz noch heut einen um. Am besten gleich

Tipps, die übrigens gute Bestätigung erhalten aus der modernen Glücksforschung.

Danke an Ibrar Dar!

Musik: „Cuore Di Sabbia“ von Pasquale Catalano

Mach Dir Dein Leben leicht, fang an

 

 

Oktober 28, 2010

Wohin so eilig?

Filed under: Uncategorized — Johannes Zeibig @ 11:22 am
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Manchmal haben wir´s viel zu eilig.

…und nehmen uns nicht einmal Zeit einen Dank, oder ein Kompliment zu hören.

Gerade habe ich ein Email erhalten, von Hubert, einem Seminarteilnehmer von 2008:
_________________________________
Hallo Johannes,

ich weiß nicht ob du dich noch an mich erinnern kannst- wir waren im Juli
2008 mit zusammen Auerbach Gery im Hüttendorf am Feuerkogel auf einem Seminar.

Ich erzähle noch heute mit großer Begeisterung davon weil ich von dir als Mensch und deinen Fähigkeiten
sehr beeindruckt war.

Du hast uns uns damals eine kleine Geschichte „wie Glückt geht“ erzählt.
Ich kann mich mehr ganz genau daran erinnern, aber vielleicht kannst du mir
sagen wo ich sie nachlesen kann.

Vielen Dank im voraus,
vielleicht sehen wir uns irgendwann irgendwo wieder,
ich würde mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Hubert
_________________________________

Motto für meinen Tag:
„eigentlich ist nicht viel zu tun“

Hier die Geschichte:

Es war einmal ein junger Mann, der so gern ein Glückspilz sein wollte. Eines Tages erzählte ihm jemand, dass Gott auf einer bestimmten Lichtung im Wald zu finden sei, und wenn man dort hinkommt, dann erfüllt Gott jeden Wunsch und beantwortet alle Fragen. Der junge Mann hatte Glück, denn er wusste, welche Lichtung gemeint war und so zögerte er nicht: Für ihn war klar, er würde zu dieser Lichtung laufen und sich von Gott wünschen, dass er ihn zum Glückspilz machet… Natürlich wollte der Mann keine Zeit verlieren, also startete er gleich los.
Der Fuchs

Auf einer Wiese traf er einen Fuchs, der ihn fragte: „He, wohin des Wegs?“
„Ich gehe in den Wald, um Gott zu finden. Er erfüllt nämlich alle Wünsche und beantwortet alle Fragen und ich wünsche mir, ein Glückspilz zu werden! Ich freu mich so, denn wenn ich wieder zurückkomme, dann bin ich bereits ein Glückspilz…“, trällerte der junge Mann.
Der Fuchs überlegte: „Hm… Wirklich? Könntest du Gott auch für mich eine Frage stellen?“
„Klar, warum nicht? Was willst du denn wissen?“ sagte der Mann.
„Frag ihn, warum ich immer so hungrig bin… Ich könnte fressen und fressen und fressen und werde trotzdem nicht satt.“
Und noch ehe der Fuchs seinen Satz vollendet hatte, setzte der junge Mann ungeduldig seinen Weg fort und rief noch in Richtung des Fuchses: „Kein Problem, ich werde ihn fragen! Aber jetzt muss ich weiter, denn ich will so schnell wie möglich ein Glückspilz werden!“
Die Weide

Am Waldrand befand sich ein kleiner Bach, an dessen Ufer sich eine Trauerweide befand. Um seinen Weg fortsetzen zu können, musste der Mann diesen Bach überqueren; dafür schien ihm die Stelle der Trauerweide am ehesten geeignet.
Die Trauerweide aber sagte: „Wohin des Weges, junger Mann?“
Wieder sagte dieser: „Ich gehe in den Wald, um Gott zu finden. Er erfüllt nämlich alle Wünsche und beantwortet alle Fragen und ich wünsche mir, ein Glückspilz zu werden! Ich freu mich so, denn wenn ich wieder zurückkomme, dann bin ich bereits ein Glückspilz…“
Darauf die Trauerweide, die schon von Gott gehört hatte: „Ah, du gehst zu Gott! Könntest du auch für mich eine Frage stellen?“
„Kein Problem. Der Fuchs will auch schon etwas wissen. Was ist deine Frage?“ so der junge Mann.
„Frag Gott, wieso ich immer durstig bin. Ich verstehe es nicht, denn ich wachse direkt am Ufer eines Flusses – trotzdem bekomme ich über meine Wurzeln nicht genug Wasser“, erklärte die Weide.
Sobald der Mann das Anliegen der Weide gehört hatte, setzte er seinen Weg fort und verabschiedete sich: „Ich werde ihn fragen, Weide. Aber jetzt muss ich weiter, denn ich will so schnell wie möglich ein Glückspilz werden! Wir sehen uns wieder auf meinem Rückweg.“
Die junge Frau

Bereits im Wald und in der Nähe seines Zieles angelangt, vernahm er ein lautes Schluchzen. Er fand eine junge, bildhübsche Frau, die auf einem Stein saß und bitterlich weinte. Der junge Mann fragte sie: „Was ist denn mit dir los? Kann ich dir irgendwie helfen?“
Die Frau schluchzte: „Ach, ich könnte den ganzen Tag nur weinen und weinen und weinen. Ich weiß nicht wieso. Aber ich bin einfach so traurig!“
Der junge Mann sagte zu ihr: „Weißt du was: Ich bin gerade am Weg zu Gott, der mich zu einem Glückspilz machen wird. Aber ich habe auch schon Fragen vom Fuchs und von der Weide. Wenn du willst, werde ich ihn für dich fragen, wieso du so traurig bist…“
„Das würdest du für mich tun?“ schluchzte die Frau.
„Natürlich“, konterte der Mann, „aber nun muss ich weiter, denn ich will so schnell wie möglich ein Glückspilz werden!“
Die Lichtung

Noch am selben Tag erreicht der junge Mann die Lichtung und wirklich, wie vorausgesagt fand er dort Gott: „Hallo Gott! Stimmt es wirklich, dass du jeden Wunsch erfüllst und jede Frage beantwortest?“
„Ja, das stimmt wirklich, mein Sohn.“
„Dann wünsche ich mir, ein Glückspilz zu werden.“
Gott antwortet: „Dein Wille geschehe. Du bist es schon.“
„Echt? Wow! Das ist ja toll!“ Der Mann wollte sich schon am Absatz umdrehen und nach Hause laufen, da erinnerte er sich an die Fragen von der jungen Frau, der Weide und dem Fuchs. Gott beantwortete jede einzelne. Der junge Mann musste sich bemühen, dass er sich alle Antworten merkte, betrafen sie ihn doch nicht unmittelbar. Aber er war zuversichtlich und trat seinen Heimweg an.
Die Rückkehr

Er fand die junge Frau noch immer an derselben Stelle sitzend wie auf seinem Hinweg, und sie heulte nach wie vor. Er ging zu ihr und sagte: „Ich habe Gott gefragt, warum du immer so traurig bist und er hat mir folgende Antwort für dich gegeben: Du bist eine junge Prinzessin, die sehr einsam ist. Du suchst nach einem jungen Mann, den du zum Prinzen machen kannst und dem du all deine Liebe schenken kannst. Wenn du ihn gefunden hast, dann wird es dir besser gehen.“ Nach einer kurzen Pause fügte der junge Mann hinzu: „Ich wünsch dir alles Gute auf deiner Suche! Aber ich muss jetzt weiter, immerhin bin ich jetzt ja ein Glückspilz!“

Die Weide sah ihn schon von fern, neugierig fragte sie den jungen Mann: “Und hast du Gott für mich gefragt, warum ich immer so durstig bin?“. „Ja, das habe ich“, sagte der Mann, „Gott sagt. Unter dir ist ein wertvoller Schatz vergraben, welcher deinen Wurzeln den Weg zum Wasser versperrt. Deshalb bist du immer durstig. Du musst ihn heben, dann haben deine Wurzeln freien Zugang zum Bach. Ich wünsch dir jedenfalls viel Glück dabei. Ich muss jetzt weiter, immerhin bin ich ja ein Glückspilz!“

Auch der Fuchs hatte ihn schon erwartet: „Hast du Gott gefragt, warum ich immer so hungrig bin?“.
„Ja, das habe ich“, antwortete der junge Mann, „aber ganz ehrlich: Deine Antwort habe ich am wenigsten verstanden.“
„Wieso? Was hat Gott gesagt?“ fragt der Fuchs neugierig.
„Er sagte wörtlich: Wenn der Trottel es bis zu dir schafft, dann friss ihn.“

Übrigens: Füchse essen auch TrottelInen :))

Danke Hubert!

Einen schönen Herbst!

 

Johannes

Mai 2, 2010

Wahrheit – als menschlicher Trost

Filed under: Uncategorized — Johannes Zeibig @ 11:27 pm
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… ist dem Menschen zumutbar

Ein Text für

Schriftsteller

Lehrer

Eltern

Coaches

Heiler

Trainer

Führungskräfte


Menschen

…geschrieben von Ingeborg Bachmann. Bekommen habe ich diesen Text von meiner lieben Mutter. Ingeborg Bachmann wußte also schon lange, wie man Resilienz beim Menschen fördern kann.

Hier in gekürzter Fassung – ich habe mir erlaubt, das Wort „Schriftsteller“ durch „Mensch“ zu ersetzen. Du kannst das Wort beliebig durch ein anderes ersetzen: Vater, Mutter, Chef, Coach, Partner…

Der Mensch – und das ist in seiner Natur – wünscht, sich Gehör zu verschaffen. Und doch erscheint es ihm eines Tages wunderbar, wenn er fühlt, dass er zu wirken vermag – um so mehr, wenn er wenig Tröstliches sagen kann vor Menschen, die des Trostes bedürftig sind, wie nur Menschen es sein können, immer wiederkehrend mit dem großen geheimen Schmerz konfrontiert, mit dem der Mensch vor allen anderen Geschöpfen ausgezeichnet ist. Es ist eine unbegreifliche Auszeichnung. Wenn das so ist, daß wir sie tragen und mit ihr leben müssen, wie soll dann der Trost aussehen und was soll er uns überhaupt?

Dann ist es doch – meine ich – unangemessen, ihn durch Worte herstellen zu wollen. Er wäre ja, wie immer er aussähe, zu klein, zu billig, zu vorläufig.

So kann es auch nicht Aufgabe des Menschen sein, den Schmerz zu leugnen, seine Spuren zu verwischen, über ihn hinwegzutäuschen. Er muß ihn, im Gegenteil, wahrhaben und noch einmal, damit wir sehen können, wahrmachen. Denn wir wollen alle sehend werden. Und jener geheime Schmerz macht uns erst für die Erfahrung empfindlichund insbesondere für die Wahrheit. Wir sagen sehr einfach und richtig, wenn wir in diesen Zustand kommen, den hellen, wehen, in dem der Schmerz fruchtbar wird:

Mir sind die Augen aufgegangen.

Wir sagen das nicht, weil wir einen Vorfall oder eine Sache äußerlich wahrgenommen haben, sondern weil wir begreifen, was wir doch nicht sehen können. Und das soll jede Form der Kunst zuwege bringen:

daß uns, in diesem Sinne, die Augen aufgehen.

Der Mensch ist.. auf ein Du ausgerichtet…Alle Fühler ausgestreckt, tastet er nach der Gestalt der Welt..Wie wird gefühlt und was gedacht und wie gehandelt? Welche sind die Leidenschaften, die Verkümmerungen, die Hoffnungen…?

…nun steckt in jedem Fall, auch im alltäglichsten von Liebe, der Grenzfall, den wir, bei näherem Zusehen, erblicken können. Denn bei allem was wir tun denken und fühlen möchten wir manchmal bis zum Äußersten gehen. Der Wunsch wird in uns wach, die Grenzen zu überschreiten,  die uns gesetzt sind.

Innerhalb der Grenzen haben wir den Blick gerichtet auf das Vollkommene, das Unmögliche, Unerreichbare, sei es der Liebe, der Freiheit, oder jener reinen Größe. Im Widerspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen erweitern wir unsere Möglichkeiten. Das wir es erzeugen, dieses Spannungsverhältnis, an dem wir wachsen, darauf, meine ich, kommt es an; daß wir uns orientieren an einem Ziel, das freilich, wenn wir uns nähern, sich noch einmal entfernt.

Wie der Mensch die anderen zur Wahrheit zu ermutigen versucht durch Darstellung, so ermutigen ihn die anderen, wenn sie ihm durch Lob und Tadel zu verstehen geben, dass sie die Wahrheit von ihm fordern und in den Stand kommen wollen, wo ihnen die Augen aufgehen. Die Wahrheit nämlich ist dem Menschen zumutbar.

Wer, wenn nicht diejenigen unter Euch, die einmal ein schweres Los getroffen hat könnte besser bezeugen, dass unsere Kraft weiter reicht als unser Unglück, dass man, um vieles beraubt, sich zu erheben weiß, daß man enttäuscht, und das heißt, ohne Täuschung, zu leben vermag. Ich glaube, dass dem Menschen eine Art des Stolzes erlaubt ist – der Stolz dessen, der nicht aufgibt und nicht aufhört, nach dem Rechten zu sehen.

…. Ich danke Ihnen


und ich danke Ingeborg Bachmann, einer neuen Lehrerin!

Danke meiner Mutter für diesen Text!

März 24, 2010

„The best doctors…

…are Dr. Diet, Dr. Quiet, and Dr. Merrymann“

Jonathan Swift

Bevor ich über das letzte Gesetz des Huna schreibe, PONO , etwas über drei sehr wichtige Ärzte Deines Lebens. Ärzte, deren Therapieansatz wirkt, und weil er wirkt, einfach wahr ist.

Ernährung. In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, dass die Nahrungszusammensetzung in der Ernährung meiner Patienten von einem Mangel an Vitaminen geprägt ist. Selten brauchts da einen Ausgleich durch Nahrungsergänzungsmittel. Manchmal ist das trotzdem förderlich.

Vitamin C ist ein hervorragendes Anti-Stress Vitamin. Nur das Meerschweinchen und der Mensch können das Vitamin C nicht selbst produzieren. Die tägliche empfohlene Dosis von 60 mg täglich (das entspricht einem Glas Orangensaft) ist aus meiner Sicht zu wenig, weil dadurch nur tötliche Erkrankungen, wie Skorbut verhindert werden. Ich empfehle daher Menschen, die sich nur unregelmäßig mit frischem Gemüse und Zitrusfrüchten ernähren eine mehrmals pro Jahr wiederkehrende Kur: Einnahme eines Multivitaminpräparates kombiniert mit 1000mg Vitamin über 3-5 Wochen.

„Verwende ein wenig Wein zum Heil für Deinen Magen,und Deine wiederkehrenden Unpäßlichkeiten.“ (1 Timotheus 5:23)

Ruhe entspannt physische und mentale Spannungen, auch wenn Du Sie Dir nur für wenige Augenblicke am Tag gönnst. Ernest Rossi (1991) hat schon früh die täglichen ultrdianen Zyklen beschrieben und auf den Wert von ein wenig Rückzug zum Zweck der Erholung hingewiesen. Dabei ist es gleichgültig, ob Du diese Phasen dem Schlaf (ein früherer blogbeitrag dazu)  widmest, oder lieber meditierst (mach die Übung aus MANAWA). Phasen des Rückzugs gehören schon sehr lange zu meinem persönlichen „self-care“ Programm. Ich empfehle es auch gerne meinen Patienten und Klienten.

So berate ich immer wieder Menschen, von denen eine hohe Leistung abverlangt wird, und die unterschiedlichen Schlaf- und Wachrythmen ausgesetzt sind darin, sich optimal gegen äußere EInflüsse zur Wehr zu setzen. Forschungen der NASA haben gezeigt, dass kurze Ruhepausen von nur 20 Minuten die Konzentration um 50(!)% und die Leistungsfähigkeit um 34% verbessern können. Interessanterweise verbietet die Flugaufsichtsbehörde der USA Ihren Piloten immer noch, dass einer von zwei Piloten in einem Cockpit ein Nickerchen macht. Dass dann manchmal beide einschlafen, und der Autopilot das Flugzeug fliegen muss, kommt nicht selten vor.

Phasen der Ruhe kannst Du dann der Dankbarkeit widmen. Weils einfach gesund ist. Einige Momente Liebe oder Dankbarkeit zu empfinden erhöht die kardiale Köhärenz drastisch. Das ist jene Fähigkeit des Herzens, elastisch und flexibel auf Deine Aktivitäten, Anspannungen und erwartete Erholung zu reagieren. Und wer möchte nicht gern ein kräftiges Herz haben?

„Werd ruhig, und wisse, dass ich Gott bin“ (Psalm 46:10)

Das Lachen.

Es wirkt.

Immer noch.

Und es gelingt auch  Einigen von uns, trotz, oder gerade wegen der vielen Einladungen von Außen, über Rosenkränze, vermutlich stattgefundenen Missbrauch in verschiedenen Institutionen oder Klimaveränderungen entrüstet zu sein – und uns damit für einige Momente von unserer eigenen Unzulänglichkeit abzulenken. Wäre es nicht manchmal besser, über die eigenen Unzulänglichkeiten und Fehler zu lachen? Das hätte vielleicht Auswirkungen. Die Entrüstung und Empörung hat noch selten positive Auswirkungen gezeigt.

Ich persönlich ziehe das Lachen der Entrüstung vor, und handle dann in jenen Bereichen, in denen ich handeln kann. Eine Haltung, die ich von großartigen Lehrern Lernen durfte. Das ist gesünder. Wissenschaftlich belegt.

Lachen stärkt nicht nur das Immunsystem auf wundersame Weise:

Die Selbstheilung Norman Cousins von einer beschwehrlichen akylosierenden Spondylitis (einer Gelenkserkrankung, die in der westlichen Medizin wenig Chancen auf vollständige Heilung hat) ist inzwischen ein Klassiker in der Literatur der Komplementärmedizin (Cousins, 1979). Er tat das mit viel Lachen und Vitamin C.

„Ein fröhliches Herz wirkt wie Medizin“ (Salomon, 17:22)

Eine gesunde Vorbereitung auf den ersten Frühligsvollmond!

wünscht Dir

Johannes



März 6, 2010

MANA – Alle Macht kommt von innen

Kraft und Selbstvertrauen

Bei einem meiner letzten Trainings mit Führungskräften einer  erfolgreichen Soft-und Hardwarefirma konnte ich feststellen, wie groß die Bereitschaft von exzellenten Menschen ist, neue Methoden der Persönlichkeitsentwicklung zu lernen. Dabei erstaunt mich immer wieder, wie sehr die Neugierde auch in diesen Kreisen wächst, selbst zu so „soften“ Themen wie Meditation, Selbstliebe, oder Humor Neues dazuzulernen.

Für Menschen, die große Schmerzen zu ertragen haben trifft diese Bereitschaft ebenso selbstverständlich zu, wie für Frauen und Männer, die in Ihrer Beziehung gerade den Wurm drinn haben.

Auch high-perfromance-teams im Leistungssport holen sich inzwischen fallweise kompetente Unterstützung, um das Bestmögliche aus sich herauszuholen. Dabei wird oft vor ungewöhnlichen Methoden, wie dem Humor-Coaching nicht halt gemacht.Auch im Bereich Ski-Alpin wird sich da in Österreich in einiger Zeit etwas ändern. Da bin ich sicher.

Dabei geht es bei jeder erforlgreichen Coachingmethode vor allem darum, jene Fähigkeiten zu aktivieren, die in Dir bereits vorhanden sind. Jene Fähigkeiten und Kräfte, die Du in Dir trägst, und die aus welchem Grund auch immer, vergessen oder verdeckt wurden.

Hawaiianische Schamanen gehen davon aus, dass es sinnvoll ist, für bestimmte Zwecke einen Teil seiner eigenen Autorität an kompetente und zuverlässige Spezialisten zu delegieren. Schließlich können wir uns selbst und einander das Leben erleichtern, wenn jeder seine besonderen Fähigkeiten und sein Wissen innerhalb einer Gesellschaft zur Verfügung stellt.

Die Hunas meinen aber auch, dass die Verantwortung für unser Leben und unsere Befindlichkeit immer bei uns verbleibt, auch wenn wir uns zur Erfüllung unterschiedlicher Aufgaben an andere Menschen wenden. Das Delegieren an andere ist eine Art Zusammenarbeit.

„MANA – Alle Macht kommt von innen!“ bedeutet, dass die entscheidende Kraft, die wir für unser Leben im privaten wie beruflichen Bereich, auf körperlicher wie auch seelischer Ebene benötigen bereits in uns ist.  Wir erschaffen uns unsere eigenen Möglichkeiten zur Verwirklichung unserer Ziele. Kleine Kinder denken nicht darüber nach, ob sie etwas bewältigen können oder nicht, sie gehen ohne Vorbehalte an alles heran, was sie interessant finden. Das Hinderliche existiert aus der HUNA-Perspektive im eigenen Denken. Die meisten Leute geben an, noch nie im Lotto gewonnen zu haben, dabei haben sie auch noch nie mitgespielt. Die Wahrscheinlichkeit (Erreichung eines Ziels) begünstigt immer diejenigen, die ihr Herzblatt investieren und alle mentale Kraft auf das ersehnte Ziel richten.

Schamanen verfügen über einfache Methoden, um sich in einen kraftvollen Zustand zu bringen.

  • Beginne mit der Übung aus MANAWA (mein blogbeitrag im Februar). Konzentriere Dich auf den gegenwärtigen Moment und lass Dich mit allen Sinnen darauf ein. Farben – alles anschauen war rot, grün, blau etc. ist. Geräusche, Gerüche, Körpergefühl, Atem.
  • Du kannst MANA atmen, indem Du Dich im Jetzt oder in Deiner Vorstellung auf ein Bild von einer machtvollen Energie konzentrierst (Sonne, Vulkan, Berg, Jaguar etc. ) Mit jedem Einatmen stellst Du Dir nun vor, die Kraft dieser Wesenheit aufzunehmen.
  • Such einen Ort der Kraft auf, verbinde Dich mit seiner Energie und kreiere  dort Deine Wunschvorstellung.
  • Benütze einen Gegenstand, der für Dich eine Verbindung zu einer Kraftquelle symbolisiert, halte diesen in der Hand oder trage ihn am Körper. (Stein, Schmuck, Kristall, Feder, Tuch etc.)
  • Oder Du visualisierst eine starke Energieform einen Schritt vor Dir, eine Feuersäule, einen Wasserfall, einen Lichtstrahl oder Ähnliches, und trittst dann bewusst in diese Projektion hinein. Spür im ganzen Körper die Wirkung dieser Kraft.
  • Manchmal genügt es, sich einen Film anzusehen von Menschen, die Dir wegen Ihrer Kraft und Ihres Selbstvertrauens den Mut machen, es Ihnen gleich zu tun(der darf dann auch kitschig oder „überzeichnet“ sein…):

um zu tanzen…


um frei zu sein…

um den Schritt nach vor  zu tun..

Genieße dieses Wochenende vielleicht ein wenig mehr als sonst den Reichtum Deiner Talente und die Fülle Deiner Möglichkeiten!

diesen Beitrag widme ich einem meiner liebsten und treuesten Freunde. Einem großartigen Arzt und liebevollen Familienvater. Schöne Zeit auf den Malediven Martin Nuhr!

Februar 26, 2010

ALOHA – Leben heißt glücklich sein mit…

Filed under: Uncategorized — Johannes Zeibig @ 1:03 am
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ALOHA ist der traditionelle Gruß auf den Hawaii Inseln.

Touristen begegnet er auch auf Schritt und Tritt (Hawaiihemden, Reisebüros, Snackbars, Fluglinien). ALOHA heißt „bedingungslose Liebe“. Liebe, die jeden anderen sein lässt, wie er ist, ihn oder sie respektiert, auch wenn man nicht alle seine/ihre Eigenheiten und Verhaltensweisen nachvollziehen kann. „Leben heißt glücklich sein mit jemandem oder etwas…“

Hawaiianer sind heute noch der Meinung, dass es Aufgabe der Erwachsenen, der Eltern und Lehrer ist, das Wesen eines Kindes möglichst früh zu erfassen und es seiner Begabung und charakterlichen Struktur gemäß zu fördern – den passenden Nährboden und das Klima für Heranwachsende schaffen.

Vertrauen – Selbstvertrauen im privaten und beruflichen Bereich

Erinnerst Du Dich an den Grundsatz, dass Energie der Aufmerksamkeit folgt und dass wir alle immer dazu tendieren, unsere Denkmuster in der alltäglichen Wirklichkeit zu manifestieren? So kann es wirklich sein, dass ein seinen Mitarbeitern gegenüber misstrauischer Chef von seinen Kollegen hintergangen wird – auch dass ein privater Partner, dessen Loyalität und Zuneigung ständig in Frage gestellt wird, sich mehr und mehr aus einer Liebesbeziehung zurückzieht und schlussendlich sein Glück wirklich irgendwo außerhalb derselben sucht.

Eine Frau hat es geschafft, dreimal mit Alkoholikern verheiratet gewesen zu sein. Nach dem dritten Fiasko suchte sie einen KAHUNA auf, der herausfand: Der Vater der Frau war Alkoholiker. Die Frau fürchtete nichts mehr als mit einem Alkoholiker verheiratet zu sein. Sie beobachtete ihre Partner vor der Heirat ausgiebig und stellte keinerlei Alkoholaffinität fest. Aber durch ihr Misstrauen, üble Unterstellungen bei jedem Schluck Wein und ihr ständiges fokussiertes Denken an das, was sie doch unter allen Umständen vermeiden wollte, hat sie genau das Gegenteil vom Angestrebten bewirkt. (Misstrauen als eine Art Schutzmechanismus) Sie hat ihre anfangs völlig ungefährdeten Männer in diese verhasste Richtung eingeladen. Der Satz, dass Vertrauen gut, Kontrolle aber besser sei, ist zwar weit verbreitet, aber aus dieser Sicht falsch.
Unser Unbewusstes  kann sehr wohl beurteilen, was zu uns und unserem Wohle passt und was nicht, ob uns jemand wohl will oder nicht, ob eine Gefahr droht oder nicht. Vertrau da öfter auf Deinen Bauch!

KAHUNAs vertreten die Ansicht, die Außenwelt spiegle die Innenwelt. Soll heißen, Menschen die anderen nicht vertrauen, tun das auch sich selbst gegenüber nicht. Wer sich nicht vorstellen kann, von seinem Partner liebe- und respektvoll behandelt zu werden, sagt damit, dass er sich auch selbst nicht mit Wertschätzung und Respekt betrachtet und für liebenswert hält. Wer ein stabiles Selbstwertgefühl besitzt, kann durchaus den Wert von anderen anerkennen und die Zuneigung von nahe stehenden Menschen freundlich annehmen.

Welche unserer bisherigen Überzeugungen, welche der vorgefassten Denkmuster sind wir bereit, in Frage zu stellen, um zu neuen Lösungen zu finden?

Der deutsche Managementguru, Reinhard K. Sprenger, meint sogar, dass Vertrauen eine ökonomische Kategorie sei. Er berichtet von Unternehmen, in denen 30 Prozent der Personalkosten durch Kontrollinstanzen produziert werden. Kontrollen, die Produkte wie auch Mitarbeiter betreffen. Und trotzdem passieren Fehler. Vertrauen hingegen bewirkt, das sich Mitarbeiter verantwortlich fühlen, dass sie in brenzligen Situationen eigene Entscheidungen treffen können, dass sie ihre Kreativität entfalten und dass allgemein ein besseres Betriebsklima herrscht. Ohne Vertrauen gehen Menschen kein Risiko ein. Ohne Risiko gibt es keinen Wandel. Ohne Wandel sterben Unternehmen.

Geht es uns gut – geht es unserer Umgebung auch gut. Schon aus lauter Egoismus müssen wir dafür sorgen, dass es möglichst vielen Menschen um uns herum, gut geht. Weil wir doch alle möglichst unbeeinträchtigt mit und in einem gesunden Organismus leben wollen, weil wir die Chance haben wollen, uns in einer starken Gemeinschaft Unterstützung zu holen, wenn wir sie nötig haben, und weil wir uns kraftvoll und klug für etwas einsetzen wollen, das über unsere Nasenspitze hinausreicht, für eine große Idee, durch die unser Leben Sinn erlangt.

Anziehung bringt Atome dazu, ein Molekül zu bilden, aber auch ganze Galaxien dazu, alle zugehörigen Himmelskörper in einer bestimmten Ordnung zu halten. Das Miteinander in einer großen Symphonie scheint der natürliche Zustand im Kosmos zu sein.

Dazu ein Teil einer Tranceübung, zu der uns ein anderer Lehrer von mir, Dr. Richard Bandler, 2004  in einem Seminar in Dublin eingeladen hat:

Meine Empfehlung:

Hör Dir diesen Song eines begnadeten Kahuna der Töne an, und lies dann den Text von Bandler, vielleicht läßt Du Dich so zum Leben verzaubern..

…..

Wir werden nicht zu den Planeten fliegen, wir werden einfach dort sein, wir werden nicht entlang des Raums fliegen in einer Kapsel, wir werden einfach durch Zeit und Raum reisen. Tatsächlich tun wir das schon die ganze Zeit, bin ich überzeugt.

Und Du kannst in Deiner Vorstellung in die Zukunft oder Vergangenheit gehen. Vielleicht zuerst die Zukunft, eine Empfehlung von mir. Sogar das Beste, das Dir in Deinem Leben passiert ist kann so eine Basis dafür werden, was Du bereit bist, in Deiner Zukunft anzunehmen. Denn Du darfst davon überzeugt sein, dass Dir die guten Dinge des Lebens auch gegeben wurden, um für die Zukunft, eine wunderbare Zukunft bereit zu sein.

Nur bessere, Orgasmen, Musikgasmen, Liebesgasmen, Kunstgasmen….

Wenn die hinausgehst und in den Himmel schaust und wenn Du realisierst, es hört nie auf, ist unendlich und Du schaust auf die Erde und nimmst war, das alles auf dem Planten daraus gemacht ist, Du als Teil davon.

Du bist nicht auf dem Planeten, Du bist nicht in diesem Universum,

Du bist der Planet, Du bist das Universum.

Du bist das Bewusstsein dieses Universums das gerade dabei ist, sich kennenzulernen. Das ist das sehr offene Konzept. Es gibt viel Raum für eine Menge an Möglichkeiten. Und von diesem Standpunkt erscheinen viele der Probleme klein, und Deine Hoffnung darf wachsen und größer und größer werden.

Glaub mir ich hab in meinem bisherigen Leben, so wie Du wahrscheinlich schon so viele Wunder gesehen. Und ich durfte auch schon einigen Menschen helfen. Und alles, was ich brauchte, war der Glaube, der starke Glaube, der mir sagte, dass es nicht nur möglich ist, sondern dass es einfach sein sollte und mich und andere mit Freude erfüllen würde. Es braucht Hingabe und einen guten Sinn für Humor.

und zu guter letzt:

Freiheit ist alles

und Liebe ist der  ganze Rest !

Ein glückliches Wochenende!



Februar 24, 2010

MANAWA – Jetzt ist der Augenblick der Macht.

Filed under: Uncategorized — Johannes Zeibig @ 12:58 pm
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Bist Du ein Produkt Deiner Vergangenheit?

Wie oft nimmst Du Dir die Zeit, Dich an erfreuliche, Kraft-spendene Ereignisse Deines vergangenen Lebens zu erinnern?

Viktor Frankl hat in einem Interview am Ende Seines Lebens auf die Frage „Sind Sie nicht traurig das diese vielen schönen Phasen nun vorüber sind?“ geantwortet:

„Ich versteh‘ Ihre Frage nicht, ich hab diese Ereignisse doch!“

Seltsamer Weise neigen  Menschen oft dazu, sich besonders auf unerfreuliche und schwächende Erinnerungen und Informationen zu beziehen.

Ein Beispiel:

Du bringst konstruktive Vorschläge…. Dein Gegenüber erwidert: „Ja, das klingt alles ganz nett, aber ich bin Realist…“Und dann schildert Er/Sie Dir  Horrorvisionen, die angeblich mehr mit Wirklichkeit zu tun haben. Dabei bezieht er/Sie sich auf bisherige „Erfahrungen“ die nur das spiegeln, was schon vorher als Glaubenssatz im Seinem/Ihrem Bewusstsein vorhanden war.

Damit will ich sagen, „Erfahrungen“ sind genauso wenig objektiv und tauglich als Maßstab für unsere Möglichkeiten in Gegenwart und Zukunft. „Erfahrungen“ sind das Produkt unserer Erwartungen“. (Die Welt ist, wofür wir sie halten“)

Und wenn Du außerdem in Betracht ziehst, dass die Materie dem Geist folgt, dass also allen materiellen Manifestationen immaterielle Energiemuster zugrunde liegen, dann ist die Schlussfolgerung nahe liegend, dass unsere Erfahrungen das Produkt unserer Gedanken und Bewertungen sind und nicht umgekehrt.

Sobald Du ausstrahlst, dass Du Dich selbst für schwach, angreifbar und ungeschützt hältst, animierst Du  andere Menschen, auf Deine Kosten Stärke zu demonstrieren. Sie nehmen Deine Einladung an.

Man darf sich die Frage stellen, was Menschen dazu bewegt, sich mit den schlimmsten, unerwünschten Prognosen zu beschäftigen. Eine Antwort gibt Nelson Mandela, indem er feststellt, dass wir uns mehr vor unserer Stärke und Macht als vor unserer Schwäche und Unzulänglichkeit fürchten. (Mehr über Ihn im blog meines Lehrers Roman Braun)

Die meisten haben Angst davor ihre eigene Kraft wirklich anzuerkennen und zu spüren und damit auch die Verantwortung zu übernehmen, wie und wofür sie dieses Potential einsetzen. Wir erhalten, was zu uns und unseren Denkmustern passt.

Je mehr Du Dich in Verbindung mit negativen Emotionen mit einer unliebsamen Vergangenheit beschäftigst, umso mehr bindest Du Dich an diese. So lange Du Wut und Groll empfindest, haben die Denkmuster und Bewertungen, die diese Gefühle ausgelöst haben, nach wie vor viel Bedeutung. Sie prägenDeine Sichtweise, Deine selektive Wahrnehmung im Jetzt. Kurz, sie tragen dazu bei, neue Schwierigkeiten und Kränkungen zu erschaffen. Schließlich spiegelt sich unser Denken in unseren Lebensumständen wider.

Dasselbe gilt auch für die Zukunft. Auch die ist im gegenwärtigen Moment nicht anwesend. Blicken wir mit Angst und Sorgen auf das, was vielleicht auf uns zukommt, fühlen wir uns ohnmächtig und schwach. Ein altes Sprichwort sagt: „Denn erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!“ Dabei kann es sein, dass wir die freundlichsten Angebote im Kosmos übersehen, weil sie nicht in unser Denkschema passen. Wir erfüllen unsere eigenen Erwartungen, kreieren allerhand Übles und haben zumindest die Genugtuung, dass wir schlussendlich Recht behalten.

Selbst ein nihilistischer Autor wie Jean-Paul Sartre war sich der Bedeutung des gegenwärtigen Moments bewusst, wie sich aus seinem Satz: „Vielleicht gibt es schönere Zeiten – aber diese ist unsere“. „MANAWA – Jetzt ist der Augenblick der Macht!“ sagen KAHUNAs. Der jetzige Moment ist der einzige, der existiert und in dem wir wirksam werden können. Richte Deine Aufmerksamkeit, Deine Wahrnehmung mit allen Sinnen auf die Gegenwart aus. Damit bündelst Du alle Deine Kraft im Moment.

Eine Übung:

Schau Dich um an dem Ort, an dem Du Dich gerade aufhältst, und nimm bewusst alles wahr, was rot oder rötlich ist. Unabhängig von der Helligkeit der Farbtöne, vom Material, der Größenordnung, Bewertungen. Vollständig alles beachten. Es geht um Wahrnehmen und nicht um Urteilen. Als nächstes beachte alles Blaue, dann Gelbe, Grüne, Weiße, Schwarze etc…

Richte  dann Deinen Blick auf alle geraden Kanten und Linien

Achte darauf, was Du gerade hörst, im Raum oder von draußen, laut oder leise…

Achte darauf, was Du riechst…

Spüre  die Position Deiner Hände und Füße, ohne diese zu verändern, die Haltung Deines Körpers…

Fühle Deine Kleidung auf der Haut…

Und nimm jeden Atemzug bewusst wahr, ohne ihn zu verändern. Atme  weiter wie bisher…

Achte vielleicht auf die Energie in Deiner Umgebung, zwischen den Menschen in Deinem Umfeld…

Und wie geht es Dir jetzt! Hast Du bemerkt, dass sich Deine Befindlichkeit verändert hat? Bist Du entspannt und fühlst Dich wohl? Hst Du vielleicht etwas entdeckt, das Dir bisher noch nicht aufgefallen war?

Alle belastenden Emotionen haben an Intensität verloren, sind vielleicht ganz verschwunden. Deine Aufmerksamkeit ist gebündelt, der Energiefluss in Körper und Geist verbessert – nun kannst Du machtvolle Gedankenmuster kreieren. Du wirst bemerken, dass sich nach dieser Weichenstellung im mentalen Bereich eine Fülle von Ereignissen ergibt, die zu Deiner Vorstellung passen. Dir begegnen die richtigen Personen, Du sind zur richtigen Zeit am rechten Ort, pickst die nötigen Informationen überall auf. „Kinder kennen und lieben das Spiel „Ich seh` etwas, das du nicht siehst…“

Dazu Rilke:

Man muß jeden Augenblick die Hand auf die Erde legen können,

wie der erste Mensch

und dann eines Tages alt sein

und noch lange alles verstehen, nein

aber anfangen

aber lieben

aber ahnen

aber zusammenhängen

mit Fernem und Unsagbaren

bis in die Sterne hinein


Die Vergangenheit ist vorüber, also gibt es Sie nicht.

Die Zukunft hat noch nicht begonnen, also gibt es Sie nicht.

Die Gegenwart ist in dem Augenblick vorüber, in dem Du über Sie nachdenkst.

Was bleibt dann, jetzt ?

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